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(c) RTL/ Stefan Gregorowius

Wie lerne ich einen Salto?

René Casselly erklärt den Zirkus-Klassiker nach spektakulärem Let’s-Dance-Auftritt

Es war ein spektakulärer Auftritt von René Casselly (29). Zu seinem TV-Auftritt bei Let’s Dance (RTL) flog er im beigen Anzug aufs Tanzparkett – mit einer ganzen Reihe von FlicFlacs sowie einem Salto.

Jetzt fragen sich viele: Wie macht man eigentlich einen Salto?

Casselly erzählt: „Was von außen so leicht aussieht, hat viel mit Arbeit und Erfahrung zu tun. Man muss am Anfang eine Grundlage haben. Am besten holt man sich schon einen Trainer, wenn man sehr jung ist. Dann fängt man beispielsweise mit einem Purzelbaum an, danach kommt eine Radwende.“ Als gute Vorübung gelten auch Hocksprünge.

Wie schwer ist ein Salto?

„Gar nicht mal so schwer. Auf einer Skala von 1 bis 10 würde ich einen Salto mit Schwierigkeitsgrad 5 schätzen.“ Es gibt einen Vorwärts- und einen Rückwärtssalto. Ein Rückwärtssalto gilt als leichter zu lernen, obwohl es mehr Überwindung kostet, nach hinten zu springen.

Wie geht ein Salto rückwärts?

Casselly: „Schulterbreiter Stand. Arme ausgestreckt nach vorne. Blick so lange wie möglich geradeaus. Dann in die Hocke gehen, der Rücken bleibt aufrecht. Je aufrechter der Rücken bleibt, umso weniger Rotation und Energieaufwand benötigt man.“

Casselly erzählt weiter: „Dann das Wichtigste: Die Arme müssen mit viel Schwung nach oben gerissen werden. Danach katapultartig abspringen. Die Brust wird geöffnet, die Arme oben gelassen, die Knie schnell zur Brust gezogen. Die Hände greifen zu den Knien. Wichtig ist jetzt, klein zu bleiben. Erst wenn man den Boden sieht, öffnet man diese Haltung und landet wieder auf den Füßen, am besten auf den Fußballen.“

Wie gefährlich ist der Sprung?

Casselly: „Einen Salto darf man nicht unterschätzen. Man kann sich schwer verletzen, beispielsweise wenn man auf den Kopf fällt. Deshalb muss man diese Übung immer mit Respekt behandeln.“

Wie oft trainiert René Casselly heute noch?

„Gar nicht mehr so oft. Ich habe ihn früher so oft geübt, dass er in Fleisch und Blut übergegangen ist. Ich könnte auch jederzeit um 4 Uhr morgens einen Salto machen. Das ist wie Fahrradfahren: Man verlernt ihn nie.“

Hinweis: Bitte versuchen Sie Akrobatik dieser Art niemals ohne professionelle Anleitung und Absicherung nachzumachen!

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